Geschichte - Hammlessen

Hammelessen
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Die Geschichte
Das erste Hammelessen entstand 1967 beim Verkauf von Wurstbüchsen, die F. Schiller bereits schon seit längerer Zeit auf Eppenzill jeden Sonntag verkauft hatte.

Es sollte ein Fest werden wie es kein anderes gibt. Anfangs noch in Zusammenarbeit mit dem Albverein wurden auch damals schon 14 Hammel verkauft, die zuvor im Gasthaus Krone geschlachtet wurden. Was heute als fertiger Lammrollbraten vom Schäfer Stotz aus Münsingen bezogen wird war damals noch aufwendige Vorarbeit. die auch auf dem Festplatz kein Ende fand. Die Hammel wurden von Hand, auf Spießen über dem Feuer gedreht und gegrillt. Auch bei der Auswahl unserer Bierlieferanten waren wir schon immer heimisch. Auch wenn wir Zwangsweise öfters wechseln mussten. Zuerst versorgte uns die Brauerei Olpp mit Bier, diese stellte aber 1995 die Produktion ein. Bis 2000 wurden wir von der Brauerei Quenzer bleifert, die dann ebenfalls die Produktion einstellte. Seit dem versorgt die Brauerei Berg unser Fest mit dem köstlichen “Hopfensaft”. Dies ist nur ein kleiner Auszug der Veränderung die in den Jahren in der Küche und an der Theke stattgefunden haben. Aber nicht nur die Menge und Art der Speisen und Getränke haben sich verändert, auch die “Verpackung”. Seit mehreren Jahren haben wir von Einwege Geschirr und Besteck auf Mehrwege umgestellt. Was auch wieder andere Probleme mit sich brachte, wie z.B. das Reinigen. Das bedeutet Geschirrspülmaschine die Wasser und Strom braucht, was es auf Eppenzill nicht gerade im Überfluss gibt. Der Strom wird schon seit Jahren mit Dieselaggregaten hergestellt, die auch immer leistungsstärker und grösser werden. Das Frischwasser muss in Fässern (3000 l) auf den Festplatz transportiert werden. Somit steigt der Aufwand über die Festtagen kontinuierlich an und kann auch weiterhin nur mit den vielen Helfern bewerkstelligt werden.

Im laufe der Zeit musste auch das Zelt, das lange Jahre durch Holzbalken gehalten wurde, mitwachsen. Von einem anfänglich kleinen Zelt, vergleichbar mit unserem heutigen Küchenzelt, ist das Zelt mittlerweile so gross das 2000 Personen platz finden. Damit gab es allerdings dann auch wieder eine neue unbeliebte Arbeit, das einschlagen der Zeltnadeln, das bei dieser Zeltgröße so ca. 180 Stück sind. Um auch die angenehmer zu gestalten wurde Betonfundamente gegossen, die im Vergleich zu früher den Zeltaufbau fast zur Erholung machen (leider nur fast). Die Energie die beim Zeltaufbau eingespart wird, wird in den Innenausbau gesteckt. Während der Zeltaufbau ca. einen Tage benötigt, ist der Innenausbau mit fast zwei Tagen doch bedeutend aufwendiger. Was sich dann auch in der Optik widerspiegelt. Unsere Bar ist wohl in der Festzelt-Szene eine der schönsten. Sogar die normalerweis schlicht gehaltenen Preisschilder, sind bei uns am aufwendigst gestaltet. Aber glauben Sie mir, Sie müssen sich das ganze einfach einmal selbst anschauen.

Auch wenn es nicht vom ersten mal an an Himmelfahrt stattfand, ist dieser Termin seit 1969 fest mit dem Hammelessen verbunden. Was sich heute auch kaum einer mehr vorstellen kann ist, dass der MVU beim ersten Hammelessen noch selbst spielte und das erst nicht zu kurz. Am 27.05.1967, ein Samstag, von 17:00-24:00 Uhr und am Sonntag sogar zwiemal, zuerst zum Frühschoppen (11:45-14:00 Uhr) dann nochmals abens von 18:00 bis 0:15.
“Der ganze Aufwand nur für zwei Tag” mag sich da mancher denken, doch das war nicht immer so. Die ersten beiden Jahre waren es zwei Tage, von 1969 bis 1984 aber gab es drei Festtage. Auf Grund rückläufiger Besucherzahlen wurde es dann zunächst auf einen Festtag begrenzt. Seit 1987 findet nun das Hammelessen in gewohnter Länge, also mit 2 Festtagen, statt. Wobei am Mittwochabend immer Tanz stattfindet und der Donnerstag immer Familientag mit Blasmusik und Hammel ist.Noch eine kleine Ausnahme gab es und zwar 1994 spielten die Kastelruther Spatzen am Freitagabend auf, dies wurde durch den FC St.Johann in Kooperation mit dem MVU auf die Beine gestellt.
Musikverein Upfingen e.V.
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